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Der Rücken
Atlas kämpfte gegen Zeus – und wurde dafür bestraft.
Der Sage nach, lastet seither das Gewicht der Welt
auf seinen Schultern. Ob Atlas davon Rückenschmerzen
bekam, ist nicht überliefert. Unser oberster Halswirbel
ist jedenfalls nach dem antiken Helden benannt.
Auch wir tragen viel auf unseren Schultern.
Ob durch Job oder Familie.
„wir laden uns viel auf den Buckel“
Die Wirbelsäule ist die zentrale Stütze des Körpers.
Bänder und mehr als 140 verschiedene Muskeln halten die 33 Wirbel
der Wirbelsäule zusammen, geben den nötigen Halt und gleichzeitig
die Beweglichkeit.
Die Halswirbelsäule ist davon der beweglichste Teil. Deshalb sind die
Muskeln in diesem Bereich besonders empfindlich für Verspannungen.
Auslöser sind Kühle, Zugluft, ungünstige Körperhaltung
und besonders › › zu hohe Alltagsbelastungen
Die Bandscheiben dienen als Stoßdämpfer.
Die S-Form in der Wirbelsäule federt zusätzlich ab.
Sie werden nicht durch die Blutversorgung ernährt, sondern bekommen
ihre Nahrung über die Gewebeflüssigkeit.
Im Sitzen werden sie zusammengedrückt und verlieren Flüssigkeit.
Die Wirbelkörper rücken dichter zusammen und drücken
auf Nerven. › › Schmerzen warnen uns dann!
Durch Entlastung und Bewegung saugen sie sich wie ein Schwamm
wieder voll.
„Etwas sitzt uns im Nacken“
„wir tragen Verantwortung“
„Haltung bewahren“
„uns nicht hängen lassen“
Ziehende, stechende Schmerzen in Schulter, Nacken, Armen oder im Lendenwirbelbereich, oft auch Kopfschmerzen, die vom Nacken ausgehen,
sind häufig die Folge eines langen Arbeitstages am Computer oder nach besonderer psychischer Anspannung.
Auch der Rundrücken › hängende, nach vorne gerollte Schultern,
der „Schubkarrengang“ › viel Arbeit für die Nackenmuskulatur
- sie muß ständig das gesamte Gewicht der Arme halten
Auf Dauer verlernen die Muskeln immer mehr, sich zu entspannen.
Rücken- und Armschmerzen zählen heute zu den häufigsten Beschwerden.
- eine falsche, angespannte Körperhaltung.
- keine ausreichende Bewegung, die u.a. die Rückenmuskulatur stärken würde. Fehlhaltungen nehmen dadurch zu, der Schmerz verstärkt sich,
- was wiederum zu Schonhaltungen führt.
› › ein schmerzhafter Teufelskreis entsteht

